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Wieso geben so viele den Golfsport auf?

01-18-2018

Diese Woche kommen sie wieder – die Zahlen.

Der Deutsche Golfverband wird diese Woche die Zahlen zur Mitgliederentwicklung per 30.09.2017 in Deutschland veröffentlichen.

Zu den schlechten Nachrichten wird voraussichtlich wieder gehören, dass die deutschen Golfer immer älter werden, da nicht genug junge Menschen den Weg in das Spiel finden. Im Alterssegment der 30 bis 39-jährigen gab es in den vergangenen Jahren deutliche Rückgänge. Dies ist nach zu vollziehen, sind es doch diese Jahrgänge, die mit Karriere, Familie und Hypotheken jonglieren. Liegt es an dieser Altersgruppe, dass rund die Hälfte der Golfanlagen rückgängige Mitgliederzahlen verzeichnen? Oder liegt es daran, dass der Golfsport für Senioren, die in den Ruhestand gehen und vorher noch nicht Golf gespielt haben, nicht attraktiv genug ist? Denn dieses Potential ist größer, als das der 30 bis 39-jährigen.

Zu der schlechten Nachricht gehört auch, dass wir kontinuierlich jährlich rund 48.000 Golfer aus dem System verlieren.

Was führt dazu, dass wir auf der einen Seite circa 50.000 Menschen dazu begeistern können auf unseren Anlagen zu spielen und in den Besitz einer DGV-Karte mit Handicapführung gelangen zu wollen, und auf der anderen Seite etwa 48.000 den organisierten Golfsport aufgeben und somit durch die Maschen der Statistik fallen?

Ein Grund kann die nachhaltig geringe Bereitschaft sein, an vorgabenwirksamen Turnieren teilzunehmen, und somit das Handicapsystem auch aktiv zu nutzen.

Auf den meisten der deutschen Golfanlagen spielen circa 70% der Spielberechtigten keine Turniere. Sie mögen den Wettspielkalender nicht, er ist der Kalender der Tage, an dem mal wieder nicht auf der eigenen Anlage gespielt werden kann. So ist das Verstehen der Mehrheit der Vollzahler beim Betrachten des neuen Wettspielkalenders zu Beginn der Saison.

Auch das kann einer der Gründe sein, um sich zu entscheiden, künftig ohne DGV-Ausweis zu golfen oder ganz mit dem Sport aufzuhören.

Trägt das Management Ihrer Golfanlage diesem Kundenverhalten mit dem Spielangebot auf Ihrer Golfanlage Rechnung?

Sind genügend turnierfreie Wochenenden geplant, wird darauf geachtet, dass die Captains bei kleinen Teilnehmerfeldern nicht den gesamten Platz blockieren? Wir kennen es doch, z.B. durch einen Kanonenstart für 24 Teilnehmer, weil sonst ja „der erste über eine Stunde auf die anderen warten müsste ….“ Diejenigen, die wirklich warten, sind die Vollzahler, die nicht auf die Runde können, weil sie aus verschiedenen Gründen nicht an einem Turnier teilnehmen möchten.

Die Gründe können sein:

  • hohe Nenngelder,
  • langes Warten auf die Siegerehrung,
  • Zwangsessen in der Gastronomie,
  • ständiges Starten nach Stammvorgabe, wodurch jedes Mal gleiche miteinander in einer Spielgruppe sind,
  • langsames Spiel innerhalb des Turniers,
  • keine Varianz der Spielform,
  • oder die Höchststrafe - nicht vorgabenwirksame Einzel.

Wird auf einer Golfanlage nur noch Klientelpolitik für die Minderheit der Mitglieder, die Turnierspiele betreiben, ist das Management/Vorstand in hohem Maße verantwortlich, wenn frustrierte Vollzahler kündigen.

Denn es sind die älteren Vollzahler, die sich durch Turniere in der Ausübung ihrer Freizeitbeschäftigung beeinträchtigt sehen. Und, wenn diese Gruppe anfängt die Runden zu zählen, feststellt, dass überwiegend 9-Löcher Runden gespielt wurden, und sich häufig darüber geärgert wurde, dass an einem schönen sonnigen Tag mal wieder keine Startzeit vor dem späten Nachmittag möglich war, stellen diese sich schon gleich bei den rund 48.000 an, die jährlich das organisierte Golf verlassen.

Oder liegt es daran, dass auch mit alten DGV-Ausweisen problemlos ein Greenfee an der Golf-Rezeption zu bekommen ist, oder dass die Kreditkarte genügt um spielen zu dürfen?

Machen wir uns nichts vor. Feldversuche zeigen, dass mit einer Platzerlaubnis-Urkunde aus „Timbuktu“, einem alten DGV-Ausweis, einem Ausweis von „hastnichtgesehen,“ oder auch ohne derartiges, problemlos in Deutschland Golf gespielt werden kann - auf Greenfee und auch bei Turnieren. Über Sponsoreneinladungen kommt jemand, der es darauf anlegt auf eine genügende jährliche Spielfrequenz, die vielleicht sogar seinem tatsächlichen Zeitbudget für Golfen im Jahr entspricht.

Die Zeche zahlen am Ende die Vollzahler, die eine Golfanlage mit ihren Beiträgen am Leben erhalten wollen. Oder, es gibt auf Ihrer Anlage „einen“, der alles bezahlt!

 

© Adriaan Alexander Straten, 01/2018


 

Die Culinary Open im Weimarer Land

01-09-2018

Erstes Gourmet-Highlight des Jahres

Blankenhain, 09.01.2018. Das Spa & GolfResort Weimarer Land holt für die 1. Culinary Open am 20. Januar 2018 eine ganze Mannschaft von Top-Köchen und -Winzern nach Thüringen. An 29 Stationen werden die Gäste mit Live-Cooking und Premiumweinen begeistert.

Küchenchef Marcel Fischer freut sich auf acht weitere Kollegen aus Deutschland mit insgesamt 4 Michelin Sternen und 51 Punkten im Gault Millau und auf den Newcomer des Gault Millau Polen. Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein, so werden Weinliebhaber auch auf ihre Kosten kommen, denn Sommelier Thomas Stobbe hat fünf deutsche Premium-Weingüter und das Champagner-Haus Deutz geladen, welches von dem bekannten Sommelier Thomas Sommer vertreten wird.

„Die Culinary Open sind kein steifes Dinner“, sagt F&B-Direktor Daniel Stenzel und ergänzt: „sondern die Gäste sollen einen lockeren Abend verbringen.  Dafür haben wir im Resort 29 Stationen vorgesehen und man zieht von Stand zu Stand . Die Köche bereiten ihre Speisen live zu und jeder kann sich mit den Protagonisten des Abends unterhalten. Wir wollen Kulinarik erlebbar machen und alle sollen eine phantastische Zeit verbringen!“

Mitten in Deutschland, umgeben von seiner 36-Loch Golfanlage mit drei 18-Loch-Varianten und professionellen Übungsmöglichkeiten, liegt das Spa & GolfResort Weimarer Land. Es bietet nicht nur Golfern optimale Voraussetzungen, sondern lockt Spa-Freunde in seine 2.500 m² große Lindentherme, Familien mit Kindern in den 140 m² großen RabbitClub und Genießer in die insgesamt vier Restaurants mit unterschied-lichen Küchenstilen. Die liebevolle und detailorientierte Einrichtung schafft eine besondere Wohlfühlatmosphäre und lässt jeden seinen Lieblingsplatz finden. Fabelhafte Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie die Nähe zur Kulturstadt Weimar sind Garant für abwechslungsreiche und individuelle Alltagspausen.



 

Auszeichnung fuer Verdienste um die berufliche Bildung

10-18-2017

Nürnberg, 16. Oktober 2017

Adriaan Alexander Straten wird vom Präsident der Industrie- und Handeskammer Nürnberg für Mittelfranken, Dirk von Vopelius (rechts im Bild), und dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, Markus M. Lötzsch (links im Bild), für seine hervorragenden Verdienste um die berufliche Bildung für 10-jähriges ehrenamtliches Engagement als Prüfer ausgezeichnet.

Quelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken / Foto Fuchs

 

Charity-Turnier der "Martin Kaymer Helianthus Stiftung" im GC Mettmann

09-22-2017

Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
BMW ist offizieller Automobilpartner des Events und stiftet exklusive Preise.

BMW unterstützt Charity-Turnier der „Martin Kaymer Helianthus Stiftung“.
Hybrid-Supersportler BMW i8 als Sonderpreis.

150 Gäste erleben beim Charity-Turnier im Golfclub Mettmann einen unvergesslichen Tag.

Mettmann, 21.09.2017 - Martin Kaymer ist nicht nur der erfolgreichste Golf-Pro Deutschlands, sondern er setzt sich mit seiner „Martin Kaymer Helianthus Stiftung“ auch für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Am Donnerstag, den 21. September 2017 lud er zahlreiche Freunde und Partner zum Charity-Turnier zu Gunsten seiner Stiftung ein. Austragungsort war der Golfclub Mettmann, in dem Kaymer seine Golfkarriere begann und Ehrenmitglied ist.

BMW unterstützte das Benefiz-Event mit attraktiven Preisen: dem Hybrid-Sportwagen BMW i8* sowie einem Pro-Am-Platz bei der 30. Jubiläumsausgabe der BMW International Open 2018 im Golf Club Gut Lärchenhof. Darüber hinaus stellte BMW als offizieller Automobilpartner über den lokalen Händler Hans Brandenburg GmbH für die Veranstaltung einen VIP Shuttle-Service zur Verfügung.
 
Ein BMW i8 für drei Monate war der besondere Hole-in-One-Preis bei der „Beat the Pro“-Challenge am neunten Loch. Dort trat Kaymer, zu dessen bisherigen Erfolgen als Pro unter anderen zwei Major-Siege zählen, gegen die Teilnehmer an. Da es dabei keinem Spieler gelang, auf dem Par 3 mit einem Schlag einzulochen, wurde der BMW i8 zum Hauptpreis bei der Charity-Verlosung am Abend. Auch der zweite BMW Preis war ein echtes Highlight: Ein glücklicher Gewinner konnte sich über einen Pro-Am-Startplatz bei der BMW International Open 2018 freuen, die vom 21. bis 24. Juni 2018 in Pulheim (GER) ausgetragen wird. Dort treten im kommenden Jahr bereits zum 30. Mal einige der besten Golf-Pros der Welt an.
 
„Ich freue mich sehr und bin dankbar dafür, dass BMW sich am Charity-Turnier zu Gunsten meiner ‚Martin Kaymer Helianthus Stiftung’ beteiligt hat. Der BMW i8 als Hauptpreis war definitiv etwas ganz Besonderes“, sagte Martin Kaymer, der privat in einem BMW X5 M** unterwegs ist. „Es war ein toller Tag, und ich bin stolz darauf, dass ich mit meinem Turnier in meine Heimat zurückgekommen bin. Ich hatte in meinem Leben viel Glück, und mit meiner Stiftung möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben. Ich möchte benachteiligten Kindern und Jugendlichen Träume, Chancen und Perspektiven aufzeigen. Eine große Rolle spielt dabei der Sport, denn er verbindet und vermittelt uns Werte für das Leben. Diese Unterstützung der Kinder und ihrer Familien liegt mir sehr am Herzen. Ein Event wie dieses Charity-Turnier hilft uns dabei, Gutes zu bewirken.“
 
„Martin Kaymer ist mehr als ein erfolgreicher Golfer. Abseits des Fairways ist er mit seiner Stiftung sozial engagiert. Es ist ihm wichtig, etwas zu bewegen und Kindern und Jugendlichen auf dem Weg in ihre Zukunft zu helfen,“ erklärte Christian Masanz, Leiter BMW Golfsport Marketing. „Wir freuen uns, dabei unseren Beitrag zu leisten und haben deshalb gerne zusagt, als er uns um Unterstützung für sein Charity-Turnier bat. Wir haben ein sehr freundschaftliches und kooperatives Verhältnis mit Martin, den wir schon in den Anfängen seiner Karriere unterstützt haben.“
 
Die „Martin Kaymer Helianthus Stiftung“ unterteilt sich in vier Bereiche: die Förderung der Jugendhilfe, die Förderung der Erziehung und Bildung, die Förderung des Sports sowie die Unterstützung von wirtschaftlich und persönlich hilfsbedürftigen Kindern.

Quelle: BMW AG


 

Start-Ziel-Sieg: Marc Leishman dominiert die BMW Championship

09-20-2017

Der Australier Marc Leishman (-23) spielt in Chicago in einer eigenen Liga und gewinnt die prestigeträchtige BMW Championship mit fünf Schlägen Vorsprung.
Nie zuvor gelang einem Spieler bei der BMW Championship ein besserer Score.
Jason Day gewinnt mit einem Ass einen BMW M760i und spendet ihn an die Evans Scholars Foundation.

Chicago. Die besten 70 Spieler der PGA TOUR waren bei der BMW Championship im Conway Farms Golf Club (Chicago) angetreten, um das dritte Playoff-Event der PGA TOUR zu gewinnen. Doch selbst in diesem Weltklasse-Feld konnte kein Pro mit dem 33-jährigen Marc Leishman mithalten, der das Turnier mit einer sensationellen Leistung und dem Turnierrekord von 261 Schlägen gewann. In Jason Day begeisterte ein weiter Australier die Zuschauer: Ihm gelang in der zweiten Runde ein Ass. Der Sieger der BMW Championship 2015 gewann damit den Hole-in-One Prize, einen BMW M760i und spendete ihn an die Evans Scholars Foundation.
 
Leishman dominierte die BMW Championship, die zum dritten Mal nach 2013 und 2015 im Norden Chicagos ausgetragen wurde, vom ersten Tag an. Den Grundstein zu seinem dritten Titel auf der PGA Tour legte er mit zwei außergewöhnlichen Runden (62 und 64). Auf den ersten 36 Löchern gelangen dem Australier nicht weniger als 18 Birdies. Weil er auch am Wochenende keine Schwäche zeigte, blieben die hartnäckigen Verfolger Justin Rose (ENG, -18, T2), Rickie Fowler (USA, -18, T2) und Jason Day (AUS, -16, 4) trotz großartiger Leistungen letztlich ohne Chance. Leishman gewann erstmals in seiner Karriere ein Playoff-Event und verbesserte sich im FedExCup-Ranking vom siebten auf den vierten Platz.
 
„Dieser Sieg ist einfach nur wundervoll“, meinte Leishman. „Es ist großartig, bei einem derart bedeutenden Turnier vier so gute Runden zu spielen. Es ist mein erster Start-Ziel-Sieg auf der PGA TOUR, auf diese Leistung bin ich sehr stolz.“
 
Bernhard Kuhnt, President & CEO BMW of North America, sagte: „Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler, Mitarbeiter und die freiwilligen Helfer, die eine weitere großartige BMW Championship ermöglicht haben. Marc Leishman möchte ich herzlich zu einer eindrucksvollen Leistung gratulieren. Er hat sich diesen Sieg mit großer Leidenschaft und großem Können vollauf verdient.“
 
Der dominante Auftritt von Leishman erinnerte an das Jahr 2015, als die BMW Championship ebenfalls in Conway Farms ausgetragen wurde. Damals war es Jason Day, der eine überlegen Start-Ziel-Sieg feierte. Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste spielte in diesem Jahr erneut großartig und begeisterte die Fans mit dem Schlag des Turniers. In der zweiten Runde lochte er an der 17. Spielbahn mit einem Schlag ein und gewann damit den BMW Hole-in-One Prize, einen BMW M760i. Day spendete das Fahrzeug an die Evans Scholars Foundation. Die Stiftung finanziert College-Stipendien für Caddies, ihr kommen alle Erlöse der BMW Championship zugute. Seit 2007, als BMW Titelpartner des Turniers wurde, kamen mehr als 24 Millionen US-Dollar zusammen.
 
Die BMW Championship steht auch im Zeichen der Qualifikation für das Saison-Finale, die TOUR Championship, bei der nur die besten 30 Pros des FedExCup-Rankings spielberechtigt sind. Jordan Spieth (USA, -13, T7), Justin Thomas (USA, -5, T47) und der Weltranglistenerste Dustin Johnson (USA, -8, T33) verteidigten ihre Top-Platzierungen. Leishman und Jon Rahm (ESP, -15, T5) komplettieren das Führungsquintett und können in Atlanta den Gesamtsieg aus eigener Kraft schaffen.
 
Auch in diesem Jahr wird es einen neuen FedExCup-Champion geben. Vorjahressieger Rory McIlroy (NIR, -2) beendete die BMW Championship auf dem geteilten 58. Rang und qualifizierte sich nicht für das Saisonfinale. Noch nie seit der Einführung des Playoff-Systems im Jahr 2007 konnte ein Spieler seinen Titel verteidigen.
 
Die BMW Championship wird im kommenden Jahr zum ersten Mal im Aronimink Golf Club bei Philadelphia ausgetragen, 2019 macht das Turnier im Medinah Country Club in Chicago Station.

Quelle: BMW AG